Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“ sprüht vor Witz, Charme, Emotionen und natürlich weltbekannten Melodien! Papagenos „Der Vogelfänger bin ich ja“, „Ein Mädchen oder Weibchen“ oder „Der Hölle Rache kocht mein Herz“ – Diese Oper ist nicht nur Mozarts populärstes Werk, sondern zählt zu den meistgespielten Opern der Welt.
Aber warum ist Mozarts Zauberflöte eigentlich so beliebt? Liegt‘s am Inhalt? Auf den ersten Blick ein eher wildes Durcheinander von Figuren und Bildern. In der Kurzfasung dreht sich das Zauberspiel um den Prinzen Tamino, der sich in das Bildnis der schönen Pamina verliebt. Mit Hilfe des Vogelfängers Papageno begibt er sich auf die Suche nach ihr und gerät dabei in den Machtkampf zwischen der geheimnisvollen Königin der Nacht und dem großen Sarastro.
Doch das Besondere an den verwobenen Handlungsträngen ist, dass jeder etwas für sich finden kann. Es kann Projektionsfläche vieler Wünsche, Ideen, auch unser Selbst sein. Jeder kann die Aussage des Inhalts beliebig deuten: vom bunten naiven Märchen, über ein Gleichnis der Liebe über das Traumpaar Tamino und Pamina mit Happy End, bis hin zu einer Parabel über das Leben. Sogar die Freimaurer-Werte können hinein interpretiert werden, denn Mozart gehörte diesem Bund an.
Die Vielschichtigkeit der Themen und Motive, von erhaben bis populär, ernst bis lustig sind auch nach über 200 Jahren noch beeindruckend. Hinzu kommt natürlich die einzigartige Musik, die besser als musikalischer Geniestreich Mozarts beschrieben werden kann.
Auf die schönsten Arien und Duette können Sie sich am Samstag, den 27. August 2011 in einer konzertanten Aufführung im Barocksaal auf Schloss Schleißheim freuen.
Mozart der Genießer?
Mozart war ein sinnenfroher Mensch, der Geselligkeit und gutes Essen liebte. Einst schrieb er dieses Gedicht:
Essen, trinken, das erhält den Leib
‘s ist doch mein liebster Zeitvertreib,
das Essen und Trinken.
Labt mich Speis und Trank nicht mehr,
dann ade, dann Welt, gute Nacht!
So ein Brätchen, ein Pastetchen,
ach, wenn die meinem Gaumen winken,
dann, dann, dann ist mein Tag vollbracht.
Ach, und wenn im lieben Gläschen
Sorg und Gram danieder sinken,
dann aller Welt dann gute Nacht!
So hätte sich der Komponist bestimmt daran erfreut, wenn er von unserer Klassik und Dinner Reihe erfahren hätte. Denn neben dem musikalischen „Best of“ aus seiner populärsten Oper „Die Zauberflöte“ gibt es auch vor oder nach dem Konzert die Möglichkeit im idyllischen Schlossrestaurant Bellevue ein Gourmet-Dinner zu genießen. Bei diesem Wetter auch auf der wunderschönen Terrasse unter schattenspendenden Bäumen. Das Team von Timo Röpke und Jessica Brandenburger verwöhnt ihren Gaumen mit vielen Leckereien von der sommerlichen Wochenkarte.
Auch am Sonntag, den 28. August 2011 gibt es ein Klassik und Dinner Event auf Schloss Schleißheim zu erleben. Dann mit dem Programm von Haydns Symphonie mit dem Paukenschlag.
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