Wohl oder Übel?!
Social Media für Kultureinrichtungen
Freitag, 17. Februar 2012, 10.00 – 18.00 Uhr
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Campus Wilhelminenhof, Gebäude A, Raum 402 & 403
Wilhelminenhofstraße 75A, 12459 Berlin
::::::PROGRAMM::::::
ab 09:00 Uhr Anmeldung
| 10:00 Uhr „Social what…?“ Einführung zu Web. 2.0. und Social Media Teil 1 |
| 11:00 Uhr Kaffeepause |
| 11:15 Uhr „Social what…?“ Einführung zu Web. 2.0. und Social Media Teil 2 |
| 12:00 Uhr Mittagspause |
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter: web.tagung.htw@gmail.com
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie an der Einführung teilnehmen wollen, da die Plätze begrenzt sind!
| 13:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung |
| 13:10 Uhr Arbeitsgruppe Museen und Internet im Studiengang Museumsmanagement und -kommunikation: Interaktion in sozialen Netzwerken: Wie nutzen Museen Facebook? |
| 13:30 Uhr Sebastian Hartmann (Projektleiter “Social Web”, publicplan GmbH): Museen & Social Media – Interaktionsraum für die Museumsbesucher im Web |
| 14:00 Uhr Hie-suk Yang (Marketing & Social Media, Jüdisches Museum Berlin): Social Media für Kulturbetriebe: Management und Arbeitsalltag |
| 14:30 Uhr Hans-Georg Moek (Pressesprecher Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg): Social Media in Behörden: Datenschutz |
| 15:00 Uhr Kaffeepause |
| 15:30 Uhr Sebastian Völtz (Deutsche Currywurst Museum Berlin): Erfahrungen und Erfolge mit Twitter: Das Deutsche Currywurst Museum Berlin gibt einen Einblick in den Social-Media-Alltag |
| 16:00 Uhr Karin Janner (Kulturmanagerin, Mitbegründerin der “stART Conference”): Community-Aufbau im Social Web |
| 16:30 Uhr Fazit und Abschlussdiskussion mit u.a. Dorothee Haffner (Professorin im Studiengang Museumskunde an der HTW), Dr. Angelica Laurençon (Beraterin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation) |
| ab ca. 17:30 Uhr Ausklang und Get-Together im Kranhauscafé Schöneweide |
(Änderungen im Programm vorbehalten)
| Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Campus Wilhelminenhof Wilhelminenhofstraße 75A 12459 Berlin |
Gebäude A, 4. OG Raum 403, 402 |
Weitere Infos zur Anfahrt: www.htw-berlin.de/Die_HTW/Standorte/
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: web.tagung.htw@gmail.com
Ansprechpartnerinnen: Stefanie Kinsky und Sarah Ludewig
::::::KONZEPT::::::
Das Internet hat viele Lebensbereiche erobert. In der privaten Kommunikation und im Berufsalltag verständigen wir uns mehr und mehr über digitale Wege. Soziale Netzwerke verzeichnen stetig zunehmende Nutzerzahlen und sind zu einem bedeutenden Kommunikationskanal geworden. Allein in Deutschland nutzen bereits mehr als 21. Mio. Menschen das soziale Netzwerk Facebook, das Privatpersonen, aber auch Unternehmen oder kulturellen Institutionen als Plattform der Selbstinszenierung dient.
Doch wie nachhaltig sind diese Kommunikationsplattformen? Sind Facebook, Twitter und Co. lediglich Hypes des Web-2.0.-Zeitalters oder ernstzunehmende Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit? Aktuelle Debatten um soziale Netzwerke wie Facebook zeigen deutlich, dass auch diese Medien nicht frei von Widersprüchen sind. Die Befürworter erhoffen sich mehr Partizipation am gesellschaftlichen Leben, die Gegner fürchten den „gläsernen Menschen“, der all seine Daten dem endlosen Raum des Internets preisgibt. Museen und andere kulturelle Institutionen stehen deshalb vor einer großen Herausforderung: Wie positionieren sie sich als meist öffentliche Institutionen, die einen Bildungsauftrag zu erfüllen haben, in diesem Spannungsfeld? Die Tagung soll genau an diesem Punkt ansetzen: Wir möchten Befürworter und Skeptiker, Social-Media-Erfahrene sowie Neulinge einladen, mit uns die Chancen und Risiken sozialer Netzwerke zu diskutieren.
Unsicherheiten im Umgang mit diesen neuen Medien entstehen nicht nur wegen hitziger Debatten über Datenschutzverletzungen sondern vor allem durch mangelnde Kenntnisse der Funktionen und Social-Media-Grundbegriffe. Vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kultureinrichtungen fällt es schwer, einen Anfang in diesem komplexen System zu finden und eine geeignete Strategie für die eigene Institution zu entwickeln.
In einer Einführung werden deshalb grundlegende Begriffe erläutert. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer soll die Chance haben, individuelle Fragen zu stellen.
Bei der Fachtagung im Anschluss kommen Akteure aus der Kulturbranche zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen, stellen konkrete Strategien und Beispiele vor und geben Anregungen für den Arbeitsalltag. Hierbei soll die „Social-Media-Falle“ sowie das „Social-Media-Potenzial“ praxisnah untersucht werden.
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