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	<title>Klassik München</title>
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	<description>Das Klassik- und Kulturportal aus München</description>
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		<title>Der Kulturinfarkt – Interview mit den Autoren Teil 3</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home Kulturgipfel News]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Management]]></category>
		<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Kulturinfarkt Network]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturmanagement Network]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch »Der Kulturinfarkt« löste eine lautstarke Debatte über die Zukunft der Kulturförderung aus. Kulturmanagement Network traf die Autoren zum Exklusivinterview. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_4489" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Autoren1.jpg" rel="lightbox[4487]"><img class="size-medium wp-image-4489" title="Autoren" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Autoren1-300x198.jpg" alt="Die Autoren des Buches &quot;Der Kulkturinfarkt: Dieter Haselbach, Pius Knüsel, Stephan Opitz und Armin Klein (v. r. n. l.). © Albrecht Knaus Verlag Fotograf: Andreas Pavelic" width="300" height="198" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Die Autoren des Buches &#8220;Der Kulkturinfarkt: Dieter Haselbach, Pius Knüsel, Stephan Opitz und Armin Klein (v. r. n. l.). © Albrecht Knaus Verlag Fotograf: Andreas Pavelic</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das Buch »Der Kulturinfarkt« löste eine lautstarke Debatte über die Zukunft der Kulturförderung aus.  <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Kulturmanagement_Network/4487/2" target="_blank">Kulturmanagement Network</a> traf die Autoren (Armin Klein, Stephan Opitz, Dieter Haselbach, Pius Knüsel) zum Exklusivinterview und veröffentlichen dies als Serie auf ihrem <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Portal/4487/3" target="_blank">Portal</a>. Die Serie umfasst vier Teile. Das Interview führte Dirk Heinze von Kulturmanagement Network. Wir danken Kulturmanagement Network für die Möglichkeit das Interview auch bei uns zu veröffentlichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Sie schreiben davon, dass der Aufbau der Kulturlandschaft, so wie wir sie heute kennen, planlos stattgefunden hat. Was meinen Sie damit? Kann man denn überhaupt die Entstehung von Kunst, kann man Kulturentwicklung planen?</strong><br />
Autorenteam: Wie sich Kunst entwickelt, kann natürlich niemand planen. Wenn es um den Kulturbetrieb geht, ist eins sicher: der Auf- und Ausbau seit 1970 geschah auf Zuruf und politisch im Huckepack-Verfahren mit der Bildungsdebatte. Diese Debatte begann Mitte der 60er Jahre, wurde parlamentarisch abgesichert, also legislativ bearbeitet. Die Kultur fuhr im Rucksack mit. Bis zur Enquete-Kommission gab es keine einzige parlamentarische Debatte über die Kultur auf Bundesebene. Es gab verschiedene Ansätze in den Kommunen, mit den Haushaltsschwierigkeiten von 1990ff. fertigzuwerden. Es gab dann 2008 bei der Lehman-Pleite eine gewisse Panik auf Länder- und kommunaler Ebene. Mehr gab es nicht. Der schlechte Trainingszustand, den wir gerade in der Argumentation bei den Zimmermännern &amp; Co. beklagen, der rührt genau daher.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Aufbauprozess geschah auf Zuruf. Wenn Hilmar Hoffmann ein Museum in Frankfurt nicht mehr gefallen hatte, hat er nicht etwa mit den Leuten dort über mögliche Veränderungen geredet, sondern er hat einfach ein neues Museum gegründet. Auf diese Weise ist der unkoordinierte Aufwuchs entstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Lassen Sie uns einige Beispiele geben: Wir hatten bis weit in die 90er Jahre im Musikschulbereich im wesentlich über die kommunalen Musikschulen berichtet, die im VDM zusammengeschlossen sind. Interessanterweise wird dieser Markt inzwischen zunehmend auch von privaten Trägern erschlossen. Es gibt mittlerweile fast so viele private wie öffentliche Musikschulen, mit dem wesentlichen Unterschied, dass die öffentlichen Musikschulen vom Staat finanziert werden und die privaten nichts bekommen. Angesichts der Finanznot könnten sich die Gemeinden jetzt überlegen, den Auftrag für Musikunterricht öffentlich auszuschreiben. Der, der es qualitativen Standards zufolge am besten und günstigsten macht, der kriegt den Zuschlag.</p>
<p style="text-align: justify;">Zweites Beispiel Vereinigung. Die alte Bundesrepublik hatte 80 Theater und 60 Mill. Einwohner. Die DDR hatte 13 Millionen Einwohner, aber auch 80 Theater. Dass da eine gewisse Konsolidierung stattfinden musste, war klar – aber diese Diskussion ist nicht offen, sondern immer defensiv geführt worden. Weimars ehemaliger Kulturreferent Lutz Vogel sagte mir einmal, wenn wir Suhl noch das Sinfonieorchester wegnehmen, haben die gar nichts mehr. Aber er wusste, dass man in einer Stadt mit 20.000 Einwohnern fast kein Publikum hatte. Gleichzeitig konnte das Orchester schlecht auf Tournee gehen, denn in fast allen anderen Thüringischen Städten gab es ebenfalls eigene Ensembles. Man hat also nicht überlegt, was noch sinnvoll ist und welche neuen Formen möglich wären. Ähnlich die Situation beim Südwestrundfunk. Das fusionieren zwei Sender mit insgesamt drei Orchestern, und die Orchester sagen, ihr könnt alle Abteilungen des Rundfunks zusammenlegen, aber die Orchester müssen als eigenständige Klangkörper erhalten bleiben, weil – so die Argumentation – man nicht einen Burgunder mit einem Bordeaux zusammenschütten könne.</p>
<p style="text-align: justify;">Drittes Beispiel: Eine Studie zu den Theater in Ostdeutschland nach der Wende brachte das Ergebnis, dass man die Spielstätten verdoppelt hat. Man nutzte vielleicht leerstehende Immobilien, um sie mit Kultur bespielen. Das macht es wiederum schwierig, eine Debatte über das richtige Maß zu führen. Es gibt auch Gegenbeispiele. Das Land Brandenburg hat frühzeitig im Zuge des demographischen Wandels und der finanziellen Leistungskraft eine »Kulturpolitik auf Sicht« gemacht, in dem es das Landesengagement reduziert auf eine bestimmte Zahl von Institutionen. Was die Kommunen darüber hinaus fördern, ist ihre Sache. Es gibt durchaus gute Beispiele von Kommunen mit gelungenen Abwicklungen, aber grundsätzlich herrschte die Verteidigungshaltung, wo sich etwas verändern sollte, könne man nicht heran.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt einen interessanten Artikel aus »Theater heute« von 1993 von Michael Merschmeier, wo er Peter Stein zitiert, der sagte, man sollte doch überlegen, eine ganze Reihe von Bühnen zu schließen und nur die qualitätsvollen erhalten. Im Gegenzitat sagte Heiner  Müller für die ehemalige DDR das gleiche. Es sei viel geschickter, man würde Busse zu den Theatern hinfahren und denen richtig viel Geld geben, damit sie etwas Vernünftiges anbieten, anstatt dass jede Provinzstadt ihr eigenes Theater unterhält. Auch damals hat das einen riesigen Aufschrei gegeben ähnlich wie jetzt bei uns, aber diese Forderung unter dem Prinzip »Klasse statt Masse« kam von den Künstlern selbst!</p>
<p style="text-align: justify;">Im Handelsblatt steht heute (30.3.), wenn sie in Frankfurt a.M. wohnen, dann haben sie im Umkreis von 100 km 6 Opernhäuser: Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Gießen, Darmstadt und Heidelberg. Und davon machen 3 das gleiche Wagner-Programm in einer Spielzeit. Das ist doch Wahnsinn!</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt noch ein anderes Ungleichgewicht. Die großen Museen Deutschlands, aber auch Bibliotheken und Archive, haben so gut wie keine Ankaufsetats sowie keine konservatorische oder wissenschaftliche Betreuung ihrer Sammlungen mehr. Sie haben kein ausreichendes Personal mehr, um ausreichend Öffnungszeiten zu gewähren, wie man es im Grunde genommen von einer Bibliothek erwartet. Siegfried Ehrmann wird im Handelsblatt zitiert, dass er zwar stolz darauf ist, dass in Moers er zwar die Öffnungszeiten reduziert hat, die Bibliothek aber nicht schließen musste. Wir sagen, eine Bibliothek, die nicht mindestens 10 Stunden am Tag offen halten kann, ist keine &#8211; dann kann man sie auch schließen. Es gibt von Gerhard Polt einen wunderbaren Sketch, wo er ein Heimatmuseum beschreibt, das donnerstags von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet hat und dort kann man einen alten Schuh betrachten. Dies wäre die Karikatur, aber dort genau ist der Punkt. Wir begnügen uns an allen Ecken und Enden damit, einen halblebendigen Zustand erträglich zu gestalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Volker Rodekamp, äußerte in ruhigen Zeiten &#8211; vor dem Erscheinen des Kulturinfarkts &#8211; Bedenken darüber, wenn die Gründungsrate bei Museen so weiterginge, wir 2050 einen Zustand erreichen, wo auf 2500 Einwohner ein Museum kommt. Er meinte, das sei nicht vertretbar. Kaum erschien unser Buch, hatte er diese Äußerung vergessen und sagte, der Bestand an Museen wäre nicht zu diskutieren. Ergo: das, was wir haben, können wir nicht mehr bezahlen, wir sehen keine zusätzlichen Mittel, also muss man ein robustes Denkmodell finden, wie man mit diesem Problem umgeht. Genau hier setzen wir mit unserem Denkmodell an: »Was wäre, wenn …«. Wir haben nicht gefordert, es müsse überall die Hälfte gestrichen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir können andererseits ruhig ein wenig fordern. Bleiben wir also ruhig bei der Hälfte der Kultureinrichtungen. Damit wären wir bei einer Infrastruktur, wie wir sie etwa Anfang der 80er Jahre gehabt haben. War es damals wirklich so schlimm? Herrschte etwa ein kultureller Versorgungsnotstand? Gab es keine Bücher, kein Theater, keine Museen? Der Aufbruch war aus ganz anderen Gründen motiviert. Es ging um die Segmentierung der Gesellschaft in soziale Gruppen und intellektuelle Nischen voranzutreiben. Mit der Hälfte kehrten wir quasi wieder zur kulturellen Grundversorgung zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Autorenteam: Das Wort Grundversorung klingt nun wirklich dermaßen nach AOK oder Stadtwerken. Kulturelle Grundversorgung muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Auch die Zeitschrift »Das Orchester« titelte im März »Regionaltheater -  kulturelle Nahversorger« &#8211; das klingt auch nicht schöner.</strong><br />
Autorenteam: Im Zuge dessen, dass öffentliches Geld weniger wird, werden die großen Einrichtungen einschließlich Stadttheater oder Universalmuseen von der Kulturpolitik getrimmt, so genannte Leuchttürme zu werden. Für die Leuchtturm-Metapher in der Kultur bekommt man viel Zustimmung. Wenn aber alle Leuchttürme sind, kann niemand mehr etwas sehen. Wenn alle strahlen, ist es für alle dunkel. Wenn alle Städte miteinander über die Kultur konkurrieren, um Profil zu gewinnen, steigen nur die öffentlichen Schulden.</p>
<p style="text-align: justify;">+++</p>
<p style="text-align: justify;">Rezension des Buchs:</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/www_kulturmanagement_net_beitraege_prm_39_kind__0_v__d_ni__2186_index_html/4487/4" target="_blank">www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/kind__0/v__d/ni__2186/index.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">Kommentar von Prof. Birgit Mandel:</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/www_kulturmanagement_net_beitraege_prm_39_kind__0_v__d_ni__2190_index_html/4487/5" target="_blank">www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/kind__0/v__d/ni__2190/index.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Interview führte Dirk Heinze, Kulturmanagement Network<br />
03.05.2012, Dirk Heinze</p>


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		<title>Eine musikalische Vision beim DOK.fest 2012</title>
		<link>http://www.klassik-muenchen.de/konzerte-und-veranstaltungen/eine-musikalische-vision-beim-dok-fest-2012</link>
		<comments>http://www.klassik-muenchen.de/konzerte-und-veranstaltungen/eine-musikalische-vision-beim-dok-fest-2012#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home Neueste Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[DOK.fest]]></category>
		<category><![CDATA[Gozaran-Time Passing]]></category>
		<category><![CDATA[Nader Mashayehi]]></category>
		<category><![CDATA[Tehran Philharmonic Orchestra]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 02. Bis 09. Mai findet das 27. Internationale Dokumentarfilmfestival München statt. Das Festival beschäftigt sich seit 1985 mit gesellschaftlich relevanten und künstlerisch wertvollen Dokumentarfilmen. Der Film "Gozaran - Time Passing" erzählt die Geschichte eines deutsch-iranischen Orchesters und ihres Leiters, dem Komponisten und Dirigenten Nader Mashayehi... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; font: 14.0px Arial} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; font: 14.0px Arial; min-height: 16.0px} p.p3 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Arial} p.p4 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Arial; min-height: 16.0px} p.p5 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 10.0px Times; min-height: 13.0px} p.p6 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; font: 14.0px 'Courier New'; color: #707173; min-height: 16.0px} p.p7 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px 'Courier New'; color: #707173; min-height: 16.0px} span.s1 {font: 14.0px 'Courier New'; color: #707173} --> <!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; font: 14.0px Arial} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 14.0px Arial} span.s1 {font: 14.0px 'Courier New'; color: #707173} --></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Das DOK.fest 2012</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Vom 02. Bis 09. Mai findet das <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/27_Internationale_Dokumentarfilmfestival_M_nchen/4409/1" target="_blank">27. Internationale Dokumentarfilmfestival München</a> statt. Das Festival beschäftigt sich seit 1985 mit gesellschaftlich relevanten und künstlerisch wertvollen Dokumentarfilmen und arbeitet an einer möglichst großen Breitenwirkung für künstlerische Dokumentarfilme. Dieses Jahr werden über 100 Filme aus 38 verschiedenen Ländern gezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/DOK.fest-2012.jpg" rel="lightbox[4409]"><img class="alignright size-medium wp-image-4447" title="DOK.fest 2012" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/DOK.fest-2012-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a>In Zusammenarbeit mit dem Verein &#8216;Filmstadt München&#8217; und zahlreichen Sponsoren wuchs die Zahl der Filme von den ersten bescheidenen Anfängen 1985 auf rund 200 Filme beim 16. Internationalen Dokumentarfilmfestival 2001. Seit 2002 firmiert das Festival unter dem Markennamen DOK.fest. 2009 hat der neue Leiter, Daniel Sponsel, das Festival mit verschiedenen Reihen erweitert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>DOK.education: </strong>Seit drei Jahren gibt es ein eigenes Programm für Kinder und Jugendliche. In der sogenannten Dokumentarfilmschule werden dokumentarische Kurzfilme gezeigt, und nach der Vorführung ausführlich besprochen. Außerdem haben die Schüler hier die Möglichkeit hinterher die Filmemacher zu befragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>DOK.tour: </strong>Im Zuge der DOK.tour werden vier herausragende Dokumentarfilme aus dem aktuellen DOK.fest Programm bayernweit im Kino präsentiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>DOK.guest: </strong>Diese Reihe präsentiert in diesem Jahr Filme aus und über den arabischen Raum, die sich mit den politischen Umwälzungen in der Region befassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>DOK.forum: </strong>Das DOK.forum München beschäftigt sich zeitgleich zum Programm des DOK.fest mit anwesenden Autoren, Redakteuren, Produzenten und Verleihern. Publikumsnah werden hier die aktuell relevanten Themen (zum Beispiel „Musik im Dokumentarfilm“ oder „Die Zukunft der TV-Doku“) dokumentarischer Arbeit diskutiert.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Gozaran – Time Passing</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Der Film <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/_Gozaran_Time_Passing_/4409/3" target="_blank">&#8220;Gozaran &#8211; Time Passing&#8221;</a> erzählt die Geschichte eines deutsch-iranischen Orchesters und ihres Leiters, dem Komponisten und Dirigenten Nader Mashayehi. Mashayehi wird 1958 in Teheran geboren. Nach einer Ausbildung in Klavier und Tonsatz am Teheraner Konservatorium zieht er nach Wien, um dort an der Musikhochschule zu studieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Dirigent-Nader-Mashayekhi.jpg" rel="lightbox[4409]"><img class="alignleft size-medium wp-image-4416" title="Dirigent Nader Mashayekhi" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Dirigent-Nader-Mashayekhi-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Nach 30 Jahren kehrt der Iraner zurück nach Teheran, um dort ein Orchester (Tehran Philharmonic Orchestra) aufzubauen, welches sich den maßgeblichen europäischen Werken annähert.</p>
<p><strong><em> „Ich kam zurück mit nur einem Koffer. In diesem Koffer war nur eine Sache. Der Traum, in meiner Heimatstadt Musik zu machen.“</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Er begeistert junge persische Musiker für Bach und Mahler oder für die experimentelle Musik von John Cage. Mashayehi hat die Idee, eine neue Art von Musik in einen geschlossenen Kulturkreis zu bringen. Er möchte den persischen Musikern in einer Gesellschaft, in der es schwer ist seine Gefühle auszudrücken, die Hoffnung vermitteln, dass Musik und musikalischer Ausdruck nicht verboten werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Film kann der Aufbau des Orchesters von Anfang an mitverfolgt werden. Die Aufnahmeprüfung, das private Üben am Instrument und verschiedenste Proben werden dokumentiert. Der Zuschauer erlebt die Musiker, wenn Mashayehi ihnen die Energie Mahlers nahe bringt. In Nahaufnahmen und Einzelinterviews werden die attraktiven persischen Frauen in ihren schwarzen Kopftüchern gezeigt, die den Unterricht gespannt aufsaugen und gemeinsam ihren Traum leben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Gozaran-Time-Passing.jpg" rel="lightbox[4409]"><img class="alignnone size-medium wp-image-4417" title="Gozaran - Time Passing" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Gozaran-Time-Passing-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Gozaran-Time-Passing2.jpg" rel="lightbox[4409]"><img class="size-medium wp-image-4449 alignnone" title="Gozaran - Time Passing" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Gozaran-Time-Passing2-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Film zeigt neben dem Orchester auch immer wieder Landschaftsaufnahmen von Teheran und persische Einheimische. Unterlegt mit traditioneller persischer Musik bekommt man so den Einblick in eine ganz andere Kultur.</p>
<p style="text-align: justify;">„Man muss die Stille kennen, um Musik hören zu können“, sagt Nader Mashayehi. Das schafft der Film, in dem man den Dirigenten zwischen den musikalischen Szenen, still durch die persische Wüste gehen oder in einem Park sitzen sieht. Als Zuschauer lauscht man dadurch viel intensiver der Musik.</p>
<p style="text-align: justify;">2009 wird Mashayehis Traum durch die Wahlen und die Niederschlagung der Demokratiebewegung zerstört und er flieht zurück nach Wien. Trotz des Scheiterns haben Orchestermitglieder gelernt, sich durch Musik auszudrücken und auch Nader Mashayehi hat den festen Entschluss, eines Tages nach Teheran zurückzukehren und vielleicht seine Vision dort fortzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Gozaran-Time-Passing1.jpg" rel="lightbox[4409]"><img class="alignright size-full wp-image-4439" title="Gozaran - Time Passing" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Gozaran-Time-Passing1.jpg" alt="" width="209" height="157" /></a>Der niederländische Regisseur Frank Scheffer kreiert einen anrührenden Film mit tollen Landschaftsaufnahmen, der einen Einblick in eine andere musikalische Kultur schafft  und die Vision von Nader Mashayehi verdeutlicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das DOK.fest läuft noch bis zum 09.Mai und auch <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/_Gozaran_Time_Passing_ist_noch_einmal_am_08_Mai_um_21_00_Uhr/4409/8" target="_blank">„Gozaran – Time Passing“ ist noch einmal am 08.Mai um 21:00 Uhr</a> im Gasteig zu sehen.</p>


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		<title>Der Kulturinfarkt – Interview mit den Autoren Teil 2</title>
		<link>http://www.klassik-muenchen.de/portraits/der-kulturinfarkt-interview-mit-den-autoren-teil-2</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 14:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home Kulturgipfel News]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview Kulturinfarkt Network]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturmanagement Network]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch »Der Kulturinfarkt« löste eine lautstarke Debatte über die Zukunft der Kulturförderung aus. Kulturmanagement Network traf die Autoren zum Exklusivinterview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_4369" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Autoren.jpg" rel="lightbox[4308]"><img class="size-medium wp-image-4369" title="Autoren" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Autoren-300x198.jpg" alt="Die Autoren des Buches &quot;Der Kulkturinfarkt: Dieter Haselbach, Pius Knüsel, Stephan Opitz und Armin Klein (v. r. n. l.). © Albrecht Knaus Verlag Fotograf: Andreas Pavelic" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die Autoren des Buches &quot;Der Kulkturinfarkt: Dieter Haselbach, Pius Knüsel, Stephan Opitz und Armin Klein (v. r. n. l.). © Albrecht Knaus Verlag Fotograf: Andreas Pavelic</p></div>
<p>Das Buch »Der Kulturinfarkt« löste eine lautstarke Debatte über die Zukunft der Kulturförderung aus.  <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Kulturmanagement_Network/4308/2" target="_blank">Kulturmanagement Network</a> traf die Autoren (Armin Klein, Stephan Opitz, Dieter Haselbach, Pius  Knüsel) zum Exklusivinterview und veröffentlichen dies als Serie auf  ihrem <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Portal/4308/3" target="_blank">Portal</a>.  Die Serie umfasst vier Teile. Das Interview führte Dirk Heinze von  Kulturmanagement Network. Wir danken Kulturmanagement Network für die  Möglichkeit das Interview auch bei uns zu veröffentlichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Wie ist es zu erklären, dass die Rezeption mehrheitlich so verkürzt ausfiel?</strong><br />
Autorenteam: Das liegt wohl an dem ungeheuer schlechten Trainingszustand derjenigen, die sich für Kulturpolitik hier vorgeben zu interessieren und die darüber nicht reden können. Das ist der eigentliche Skandal. Hermann Parzinger beispielsweise konnte in seinem Artikel in der Süddeutschen über das eigentliche Thema ja gar nicht reden. Der konnte nur losprügeln. Die Verbindung von Ordnungspolitik zu Kulturpolitik zu sehen, also Ordnungspolitik als übergeordnetes Prinzip von Kulturpolitik und anderen Politiksparten abzustufen, damit souverän oder gar intellektuell gekonnt umzugehen – das können die nicht. Es sind wenige, die das so einordnen können. Das führt letztlich zur Erkenntnis bei uns, dass zumindest in Deutschland eine kulturpolitische Debatte überhaupt nicht stattgefunden hat. Die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ ist vollkommen folgenlos geblieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos folgenlos: vor 5 Jahren erschien „Der exzellente Kulturbetrieb“. Das Buch erhielt gute Kritiken. Es gab drei Auflagen. Die Wirkung? Gleich 0. Die großen Interessenverbände sind zumindest nicht auf uns zugekommen. Die einzigen, die es diskutiert haben, waren die Freie Szene und die Soziokultur. Denen haben wir erwidert: Ihr braucht es nicht zu diskutieren, Ihr seid ganz anders aufgestellt, Ihr habt die Probleme nicht, weil Ihr 65% selbst erwirtschaften müsst. Ihr macht Marketing. Aber der Deutsche Bühnenverein, dessen Mitglieder durchschnittlich nur 18% selbst erwirtschaften, erwidert nur: Was brauchen wir Marketing?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Beispiel „Der exzellente Kulturbetrieb“ beweist: Das deutsche Feuilleton – Süddeutsche, FAZ, Die ZEIT – ist eben nicht trainiert, über Kulturpolitik zu schreiben. Die Süddeutsche ist die einzige, die diesen Begriff immerhin gelegentlich benutzt. Bei der Frankfurter Allgemeinen würde ich all denen Autoren, die ich kenne, jede kulturpolitische Kompetenz absprechen. Das können die nicht, und das haben wir jetzt auch beim Kulturinfarkt erfahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das verdeutlicht nur die besondere Stellung des Feuilletons: es ist im Unterschied zu allen anderen Redaktionsbereichen Teil des Systems und nicht die Kontrollinstanz. Kein Wirtschaftsjournalist würde einem Unternehmenschef in den Hintern kriechen. In der Verkehrspolitik können sich Journalisten hart reiben am Stoff. Nur wenn es um Kultur geht, sind die Feuilletonisten selbst Bestandteil des Systems, fügen sich ein, haben keinen distanzierten Blick auf die Funktionsmechanismen. Das wussten wir zwar, aber dennoch ist es ein bitterer Teil der Erkenntnis.<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Waren Sie wirklich überrascht, dass die Reaktionen derart schnell und derart rabiat ausfallen würden?</strong><br />
Autorenteam: Überrascht hat uns massiv, wie persönlich die ganze Diskussion geworden ist. Es gab Angriffe, wir wären Jakobiner (Michael Naumann), Kulturfunktionäre, schlechte Patrioten oder fette Maden im Speck (Intendant Nix aus Konstanz; der wollte wahrscheinlich aber nur über die Bezahlung von Theaterintendanten reden). Das ist letztlich aber ein Symptom und sagt viel über den Zustand dieses Systems. Es gibt aus der Systemtheorie die Erkenntnis, dass sich Systeme nicht selbst beobachten können, sondern man den Blick von außen benötigt. Dass die Verbände so zuschlagen, dafür haben wir volles Verständnis, weil es ihre Aufgabe ist. Wenn jedoch Organisationen wie der Deutsche Kulturrat oder die Deutsche Orchestervereinigung unterstellten, wir wollten Beraterverträge haben, mussten wir  dies gerichtlich untersagen lassen, denn da geht es schlicht an unsere Existenz. Diese Unkultur hat uns an schlimme Zeiten erinnert&#8230;<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Wieso wird vom Kulturbetrieb nicht die Chance ergriffen, über die ersten Ressentiments hinaus zu diskutieren?</strong><br />
Autorenteam: Das ist sicherlich komplex und daher schwer zu beantworten. Diejenigen, die sich quasi als „Betonfraktion“ in Stellung gebracht haben, sind von einer Generation, die ein besonders hohes Interesse an Besitzstandswahrung haben. Das Überlebensinteresse der großen Museen und Theater bildet sich mit dem größten Teil der 10 Milliarden öffentlicher Kulturfinanzierung ab. Das bekommen wir in einem ganz anderen Maße zu spüren, als wenn es um Verbände der Soziokultur, der Volkshochschulen oder der privaten Musikschulen geht. Martin Lätzel, der Direktor des Volkshochschulverbandes Schleswig-Holstein, hat sehr gescheit in 2 Blogs die Sache aufgegriffen und das abgeleitet, was wir alle wollen &#8211; den Mut zu einer gründlichen Debatte, vor der die Legislative nicht kneift.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist natürlich so, dass der zweite Teil des Buchs überhaupt noch nicht rezipiert wurde, außer dass uns vorgeworfen wird, wir wollten die Kunst auf den Markt schmeißen und hätten verschrobene Ansätze über Kulturwirtschaft und Kulturindustrie.  Es gibt in der Kulturpolitik weitaus weniger artikulationsstarke Instanzen, die gleichwohl Einfluss haben. Das sind jene Instanzen, die die Mittel vergeben. Aus dem Kreis dieser Auftraggeber kommt durchaus die Reaktion: „Haltet durch! Diese Diskussion ist absolut notwendig und überfällig! Ihr sagt genau das Richtige. Macht da weiter und knickt nicht ein!“ Insofern wird hier eine strategische Chance auf Veränderungen gesehen. Darüber hinaus sehen wir in politischen Parteien die Chance, kulturpolitische Diskussionen neu anzufangen. Bis jetzt haben sie sich freilich zurückgehalten. Es gab eine Zuschrift eines hohen Kulturbeamten, der wörtlich sagte: „Dies ist eine sehr gute Road Map.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sicherlich sind die Kulturbetriebe auch wundgescheuert durch die permanenten Spardiskussionen. Wir können uns ja einfach selbst fragen: was bedeutet es denn, wenn ver.di voraussichtlich 4,5 Prozent Lohnerhöhung durchsetzt (es wurden dann mehr als 6% über 2 Jahre verteilt, Anm. d.Red.) vor dem Hintergrund, dass die Kommunen schon Mühe haben, ihre sonstige Infrastruktur erhalten zu können und gleichzeitig eine Schuldenbremse einhalten sollen. Die Kulturbetriebe haben es seit 10-15 Jahren versäumt, die Chancen, die Kulturmanagement bietet, zu nutzen – angefangen von Kulturmarketing über Sponsoring bis zu neuen Organisationsformen -, sondern sie haben weitergemacht unter immer schlechteren Bedingungen. Das ist die eine Achse. Und die andere Achse ist das schon angesprochene, mangelndes Training darin, kulturpolitisch diskutieren zu können. So eine Diskussion würde man niemals in Amerika oder in den Niederlanden führen. Leider haben wir das nicht im Buch drin: Ein Holländer meinte einmal, Ihr Deutschen habt keine „Kultur des Aufhörens“. Ihr könnt immer nur etwas Neues gründen, und das hat dann Ewigkeitscharakter. Wir Holländer sagen, wenn eine Idee beispielsweise nach 10 Jahren ausgelaufen ist, dann findet es nicht mehr statt, und wir finden das nicht schlimm. Das zwingt uns vielmehr, innovativ zu werden. Bei uns in Deutschland kommt sofort der Vorwurf der Ökonomisierung, verbunden mit einem arroganten Blick nach Amerika, ohne zu kennen, wie es dort tatsächlich läuft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Heftigkeit der Diskussion hat uns nicht so sehr überrascht. Die persönlichen Angriffe hätten wir wiederum nicht so erwartet. Doch was uns stolz macht, ist der Umstand, dass man mit einem Buch so eine Diskussion auslösen kann – mit einem Thema, das landläufig als Spezialistenthema angesehen wird. Wer interessiert sich denn schon für Kulturpolitik? Jetzt ist dieses Thema auf den Titelseiten, und die Leserseiten und Blogs füllen sich mit Reaktionen, ja, nein, retten wir oder retten wir nicht – das ist doch unglaublich!<strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Im Buch wird nicht deutlich, welche Passagen von welchem Autor stammen. Welche Schwierigkeiten gab es bei der gegenseitigen Abstimmung?</strong><br />
Autorenteam: Das Buch, so wie es vorliegt, ist unsere Gesamtmeinung. Jeder hat zwar seine individuelle Kompetenz eingebracht. Einzelne Kapitel jedoch einem einzelnen Autor zuzuweisen, birgt die Gefahr, dass wir auseinander dividiert werden. Die Angriffe auf einzelne Autoren sind insofern völlig unnötig. Die öffentliche Reaktion hat eher mehr zusammengeschweißt.</p>
<p style="text-align: justify;">Teil 3 der Interviewserie erscheint am 3.5.2012<br />
Rezension des Buchs<a href=" www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/kind__0/v__d/ni__2186/index.html" target="_blank"><br />
www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/kind__0/v__d/ni__2186/index.html</a></p>
<p style="text-align: justify;">Kommentar von Prof. Birgit Mandel:<br />
<a href="www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/kind__0/v__d/ni__2190/index.html" target="_blank">www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/kind__0/v__d/ni__2190/index.html</a></p>


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		<title>Wegbeschreibung zum Klassik und Dinner auf Schloss Schleißheim</title>
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		<comments>http://www.klassik-muenchen.de/konzerte-und-veranstaltungen/wegbeschreibung-zum-klassik-und-dinner-auf-schloss-schleissheim#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 14:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home Kulturgipfel News]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik & Dinner auf Schloss Schleißheim]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik & Dinner Schleißheim]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik; Schloss Schleißheim; Sommer-Saison 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Schlossrestaurant Bellevue]]></category>
		<category><![CDATA[Wegbeschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Wegbeschreibung Neues Schloss Schleißheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. Mai startet die Saison Klassik &#38; Dinner im Neuen Schloss Schleißheim. Damit sie dort gut und sicher ankommen und natürlich auch den Weg vom Schlossrestaurant zum Konzert oder anders herum finden, bieten wir Ihnen hier unseren Service mit einer Wegbeschreibung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 19. Mai startet die <a href="http://www.klassik-muenchen.de/konzerte-und-veranstaltungen/klassik-auf-schloss-schleissheim-saisonstart" target="_blank">Saison in Schleißheim</a>. Damit sie dort gut und sicher ankommen und natürlich auch den Weg vom Schlossrestaurant zum Konzert oder anders herum finden, bieten wir Ihnen hier unseren Service mit einer Anfahrtsbeschreibung.</p>
<p><strong>Wegbeschreibung vom Schloss zum Schlossrestaurant Bellevue</strong></p>
<p><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/plan_hofgarten-Kopie1.jpg" rel="lightbox[4327]"><img class="alignleft size-full wp-image-4361" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/plan_hofgarten-Kopie1.jpg" alt="" width="233" height="262" /></a>Der Weg  vom Schloss zum Schlossrestaurant Bellevue ist ganz einfach. Wenn sie  aus dem Schloss herauskommen gehen sie rechts, bzw. nach Norden und  biegen an der Freisingerstraße links ab. Das Schlossrestaurant ist nach ca 50 Metern auf  der rechten Seite.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Gr_ere_Kartenansicht/4327/3">Größere Kartenansicht</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit dem Auto</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kommen Sie von München, oder aus dem Süden erreichen Sie Oberschleißheim über die Bundesstraße 13, für Münchner die Ingolstädter Straße, und dann weiter auf die B 471. Eine weitere Möglichkeit ist es über die Autobahn A 92 zu kommen, Ausfahrt Oberschleißheim oder die A 99 mit Ausfahrt Neuherberg.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem Westen, zum Beispiel Besucher aus Dachau kommen über die Bundesstraße 471 nach Oberschleißheim.<br />
Aus Norden und Osten kommt man über die A 9, die von Nürnberg nach München führt, mit Ausfahrt Garching Süd auf die Bundesstraße 471 Richtung Dachau bis Oberschleißheim</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In Schleißheim</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sie aus Süden oder Westen kommen, biegen Sie von der B471, auch Dachauer Straße, rechts in den Max-Emanuel Platz ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie aus Norden oder Osten kommen biegen Sie von der B 471, Freisinger Straße links in den Max-Emanuel Platz ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Schloss gibt es etwa 120 kostenlose Parkplätze. Dort gibt es außerdem Parkmöglichkeiten für Busse. <strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit den Öffentlichen </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aus München nehmen Sie die S-Bahn Linie 1 (Richtung Freising) und steigen an der Haltestelle Oberschleißheim aus.<br />
Von der Haltestelle Oberschleißheim sind es zu Fuß etwa 10 – 15 Minuten. Sie gehen von der Haltestelle los und gehen links in die Lehrer-Wittmann-Straße, dann geht es immer geradeaus. Die Lehrer-Wittmann-Straße wird zur Haselbergerstraße. Man überquert die Hauptstraße, (B 471, oder auch Freisingerstraße) und geht geradeaus in den Max-Emanuel Platz. Dort sehen sie dann das Neue Schloss Schleißheim auf der linken Seite. Wenn Sie gleich von der S-Bahn zum Schlossrestaurant möchten, gehen sie nicht über die Straße, sondern gehen rechts in die Freisinger Straße, das Schlossrestaurant Bellevue liegt auf der rechten Seite.</p>
<p><strong>Termine</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Übersicht der Termine für Klassik &amp;Dinner auf Schloss Schleißheim finden Sie <a href="http://www.kulturgipfel.de/index.php/konzert_dinner/3#termine" target="_blank">hier</a>. Alle Termine und das Menü auch hier auf unserem <a href="http://www.klassik-muenchen.de/konzerte-und-veranstaltungen/klassik-auf-schloss-schleissheim-saisonstart" target="_blank">Blog</a>. Tickets können Sie online, unter <a href="mailto:tickets@kulturgipfel.de">tickets@kulturgipfel.de</a> oder unter der Telefonnummer 089/55 96 86 0 bestellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir freuen uns darauf, Sie recht bald in einer unserer Schleißheim-Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.</p>


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		<title>„Radikal sind wir alle nicht“ – ein kurzer Kommentar zum diesjährigen Münchner Festival junger Regisseure</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 14:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karoline</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jan Gehler]]></category>
		<category><![CDATA[junge Regisseure]]></category>
		<category><![CDATA[Münchner Volkstheater]]></category>
		<category><![CDATA[Radikal Jung]]></category>
		<category><![CDATA[Theaterfestival]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 23. bis zum 29. April fand nun „Radikal Jung“ bereits das 7. Mal statt und zog wieder viele interessierte Münchner, jung wie alt, ins Münchner Volkstheater. Alle wollten sie erfahren, was die Jugend bewegt und was sie zu erzählen hat. Zur Debatte stand dabei zwangsläufig immer wieder, was radikal jung denn sei und ob es sie überhaupt gibt, diese Generationsunterschiede bezüglich theatralen Formen und Themen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Radikal-Jung-front.jpg" rel="lightbox[4376]"><img class="alignright size-medium wp-image-4387" title="Radikal Jung front" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Radikal-Jung-front-276x300.jpg" alt="" width="276" height="300" /></a>„Radikal sind wir alle nicht“ sagte damals der Theaterregisseur David Bösch, als er mit seiner Inszenierung „Port“ 2005 zum erstmalig stattfindenden Münchner Festival junger Regisseure eingeladen wurde. Dieses fast provokative Statement durchkreuzt zunächst die Erwartung vieler, die Jungen müssten alles Hergebrachte und Bestehende in einer Bewegung von Sturm und Drang niederreißen oder zumindest gefährlich in Frage stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vom 23. bis zum 29. April fand nun „<a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Radikal_Jung/4376/2" target="_blank">Radikal Jung</a>“ bereits das 7. Mal statt und zog wieder viele interessierte Münchner, jung wie alt, ins <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/M_nchner_Volkstheater/4376/3" target="_blank">Münchner Volkstheater</a>. Alle wollten sie erfahren, was die Jugend bewegt und was sie zu erzählen hat. Zur Debatte stand dabei zwangsläufig immer wieder, was radikal jung denn sei und ob es sie überhaupt gibt, diese Generationsunterschiede bezüglich theatralen Formen und Themen. Vielleicht &#8211; so eine am Rande eines der vielen Publikumsgesprächen geäußerte These – sei es schon radikal, heutzutage als junger Mensch überhaupt Theater zu machen. Etwas an den Wurzeln (radikal leitet sich vom lateinischen radix “Wurzel“ ab) herausreißen: diese Absicht verfolgt erst einmal keiner der versammelten jungen Regisseure. Dennoch befinden sie sich durch die fortwährende, intensive Auseinandersetzung der eigenen Ideen, Gedanken und Fantasien mit den Mitwirkenden und einem literarischen oder dokumentarischen Text doch an den Wurzeln des eigenen Fühlens, Denkens und Zusammenlebens. Diese Wurzel, diesen sinnsuchenden sowie sinngebenden menschlichen Zusammenhang wollen sie leben und bewahren. Dem menschlichen Grundbedürfnis, in einer Live-Situation Geschichten zu erzählen, sie zu hören und über sie nachzudenken, darüber waren sich alle einig, ist das Privileg und große Bedeutung des Theaters. Äußerst weise gedacht, diese jungen Radikalen!</p>
<div id="attachment_4391" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Radikal-Jung-PG.jpg" rel="lightbox[4376]"><img class="size-medium wp-image-4391   " title="Radikal Jung PG" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Radikal-Jung-PG-300x122.jpg" alt="" width="300" height="122" /></a><p class="wp-caption-text">Die jungen Regisseure beim Abschlussgespräch, von links nach rechts: Christopher Rüping, Bastian Kraft, Jan Gehler, Moritz Schönecker und Csaba Polgár</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dem Mythos „Jung, wild und radikal“ entsprechen also die diesjährigen jungen Regisseure auch nicht. Eher noch könnte dieses idealisierte Bild eines jungen Künstlers selbst eine einengende Erwartung bedeuten, die es radikal zu unterwandern gilt. In diese Richtung jedenfalls dachte die Jury- bestehend aus dem Theaterkritiker C. Bernd Sucher, der Schauspielerin Annette Paulmann und dem Dramaturgen Kilian Engels &#8211; gedacht haben, als sie Moritz Schöneckers Jenaer Inszenierung von <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Goethes_Urfaust_/4376/5" target="_blank">Goethes „Urfaust“</a> zum Festival einlud. Sich als junger Regisseur an diesen Meilenstein der deutschen Literatur- und Theatergeschichte überhaupt heran gewagt zu haben, während alle anderen jungen Regisseure Romane dramatisieren, eigene Textlandschaften inszenieren oder Performances starten, bewertete sie als sehr mutig! Radikal ist also gerade das: einmal nicht alles neu erfinden, nicht offensichtlich jung und modern sein zu wollen? Der teils lustvolle teils begrenzende Umgang mit historischem Ballast war auf geistreiche Weise Dreh- und Angelpunkt <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Sch_neckers_Inszenierung/4376/6" target="_blank">Schöneckers Inszenierung</a>. Ganz konkret standen hier altmodische neben modernen Möbeln, ernsthaft deklamierte, schwergewichtige Goethe-Sätze neben buntem Budenzauber und Videoinstallationen. In einem fragmentarischen Bühnenbild, das Stilbruch und scheinbare Willkürlichkeit zum Konzept erhob, zeigte der junge Regisseur anhand des allbekannten Faust-Stoffes, welch radikale Folgen der Ballast und die Fesseln der Erziehung, eigenen Biographie und unüberwindbaren Anschauungen zeitigen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer bei radikal jungen Produktionen aber vor allem Politisches erwartet, der wurde nicht gänzlich enttäuscht, und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum Einen öffneten die Juroren das Festival dieses Jahr erstmals auch ausländischen Produktionen die Tür: Eingeladen waren die <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Inszenierung_Korijal_nusz_/4376/7" target="_blank">Inszenierung „Korijalánusz“</a> des ungarischen Regisseurs und Schauspielers Csaba Polgár sowie „<a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/This_is_my_Dad/4376/8" target="_blank">This is my Dad</a>“ aus den Niederlanden (R.: Ilya den Boer). Gerade die Einladung der ungarischen Produktion sollte auch politische Zeichen setzen und die unter so mancher Fessel leidende ungarische Bevölkerung, insbesondere die Kulturschaffenden unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die verstörendste und seinem Thema nach politischste Produktion allerdings war das Reenactment des Regisseurs und Gründers des „<a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/International_Institute_of_Political_Murder/4376/9" target="_blank">International Institute of Political Murder</a>“ <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Milo_Rau/4376/10" target="_blank">Milo Rau</a>: „<a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Hate_Radio/4376/11" target="_blank">Hate Radio</a>“ spielt in Originalkulisse mit Überlebenden die Radiosendung nach, die zum Genozid in Ruanda aufrief. Bar jedes künstlerischen, distanzierenden oder kommentierenden Zu- und Eingriffs gehen hier Hass- und Hetztiraden auf Sendung. Radikaler lässt sich die Nachahmung von Handlung, die Realität auf der Bühne kaum umsetzen. Sowohl der Kritikerpreis – vergeben von den jungen Kritikstudenten, die das Festival mit einem täglich erscheinenden Feuilleton begleiteten &#8211; als auch der Regiepreis – vergeben von den jungen Regiestudenten der „Radikal Jung“-Masterclass – ging wohl verdient an diese mutige und erschütternde Produktion.</p>
<div id="attachment_4383" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Radikal-Jung-Preisträger.jpg" rel="lightbox[4376]"><img class="size-medium wp-image-4383 " title="Radikal-Jung-Preisträger" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/05/Radikal-Jung-Preisträger-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">links: Preisträger der 1. Publikumspreises, Bastian Kraft; rechts: Preisträger des 2. Publikumspreises, Jan Gehler</p></div>
<p style="text-align: justify;">Den Publikumspreis gewann allerdings <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Bastian_Krafts_Felix_Krull_/4376/13" target="_blank">Bastian Krafts „Felix Krull“</a>, eine Inszenierung nach dem Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ von Thomas Mann. Die Lüge und absichtliche Täuschung wird hier gleich von drei Felix Krulls vorgeführt, ganz nach dem Motto: Wer wickelt das Publikum am besten um den Finger? Das lustvolle Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit, das Aufrichten und Zerbrechen von Identitäten und Figuren, die Verführung zum Vertrauen sowie die geistreiche Irritation des Glaubens stellt die aufregende Grundsituation des Theaters. In Krafts „Felix Krull“ wird sie zum Theaterstoff und begeisterte die Zuschauer. Der 32-Jährige, der bereits 2010 mit seiner Inszenierung Franz Kafkas &#8220;Amerika&#8221; den Publikumspreis gewann, resümierte bei seiner kleinen Ansprache: „Felix Krull braucht das Publikum, so wie wir (die Regisseure) auch.“ So geht das 7. Festival junger Regisseure erfolgreich mit der Besinnung auf die Wurzeln des Theaters zu Ende.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Übrigens: Wer Lust bekommen hat, sich auf der Grenze zwischen Realität und Fiktion weiterhin unterhalten und verunsichern zu lassen, dem sei das am 2. Mai gestartete Internationale Dokumentarfestival München, das <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/DOK_fest/4376/14" target="_blank">DOK.fest</a> ans Herz gelegt. Dieses Jahr gibt es neu die Reiche „DOK.ficition“, in der die Verschmelzung von „dokumentarisch“ und „fiktiv“ weiter voran getrieben wird.</p>


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		<title>Der Kulturinfarkt &#8211; Interview mit den Autoren Teil 1</title>
		<link>http://www.klassik-muenchen.de/portraits/der-kulturinfarkt-interview-mit-den-autoren-teil-1</link>
		<comments>http://www.klassik-muenchen.de/portraits/der-kulturinfarkt-interview-mit-den-autoren-teil-1#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gnauert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home Kulturgipfel News]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Management]]></category>
		<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Interview Kulturinfarkt Network]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturmanagement Network]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch »Der Kulturinfarkt« löste eine lautstarke Debatte über die Zukunft der Kulturförderung aus. Kulturmanagement Network traf die Autoren zum Exklusivinterview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_4372" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Autoren.jpg" rel="lightbox[4281]"><img class="size-medium wp-image-4372" title="Autoren" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Autoren-300x198.jpg" alt="Die Autoren des Buches &quot;Der Kulkturinfarkt: Dieter Haselbach, Pius Knüsel, Stephan Opitz und Armin Klein (v. r. n. l.). © Albrecht Knaus Verlag Fotograf: Andreas Pavelic" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Die Autoren des Buches &quot;Der Kulkturinfarkt: Dieter Haselbach, Pius Knüsel, Stephan Opitz und Armin Klein (v. r. n. l.). © Albrecht Knaus Verlag Fotograf: Andreas Pavelic</p></div>
<p>Das Buch »Der Kulturinfarkt« löste eine lautstarke Debatte über die Zukunft der Kulturförderung aus.  <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Kulturmanagement_Network/4281/2" target="_blank">Kulturmanagement Network</a> traf die Autoren (Armin Klein, Stephan Opitz, Dieter Haselbach, Pius Knüsel) zum Exklusivinterview und veröffentlichen dies als Serie auf ihrem <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Portal/4281/3" target="_blank">Portal</a>. Die Serie umfasst vier Teile. Das Interview führte Dirk Heinze von Kulturmanagement Network. Wir danken Kulturmanagement Network für die Möglichkeit das Interview auch bei uns zu veröffentlichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Welcher Impuls war es, der Sie dazu geführt hat, das Buch zu schreiben?</strong><br />
Autorenteam: Das können wir ganz genau bestimmen: im November 2009 fand eine Tagung der <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Kulturpolitischen_Gesellschaft/4281/4" target="_blank">Kulturpolitischen Gesellschaft</a> unter dem Titel „Kultur trotz(t) Krise“ statt. Oliver Scheytt fragte Pius Knüsel, was er mit dem Blick von außen uns in Deutschland empfehlen könne. Und er sagte nur das eine Wort: „Aufräumen!“. Im Zuschauerraum saßen wir, schauten uns an und sagten: Das wird der Titel des Buches! Und es blieb lange Zeit tatsächlich der Arbeitstitel des Buchs. Bis zum 30. September 2011 war noch die Intention, daraus ein sachliches Buch zu machen, so wie es schon ganz viele gibt. Der Verleger prognostizierte jedoch eine Wirkung nahe Null. Stattdessen schlug er vor, eine schlagkräftige Metapher zu finden -  dann würde es ein Erfolg werden. Nach kurzer Bedenkzeit trauten wir uns und fanden mit dem Infarkt auch die passende Metapher für unser Anliegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Wie sehen Sie sich und Ihre Thesen in den Medien wiedergegeben? Haben Sie das Gefühl, völlig falsch verstanden worden zu sein?</strong><br />
Autorenteam: Wir haben von einem gewollten strategischen Missverständnis gesprochen. Die erste Pressemitteilung des <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Deutschen_Kulturrates/4281/5" target="_blank">Deutschen Kulturrates</a> begann zunächst mit zwei Lügen, nämlich erstens dass wir fordern würden, die Hälfte der Subventionen zu streichen und zweitens diese Gelder einsetzen wollten, um die öffentlichen Haushalte zu konsolidieren. Das stellt unsere Intention völlig auf den Kopf, und dies mussten wir bedauerlicher Weise auch juristisch korrigieren lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir haben insofern einen strategischen Fehler begangen, als wir gedacht haben, das ist so dumm, das plappert keiner nach, die Leute lesen den Spiegel oder besser gleich das Buch selbst. Das war ein Fehler, denn bis heute wird die Debatte auf diese zwei Aspekte verkürzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt wird vom Kulturrat sogar behauptet, wir wollten nicht nur die Hälfte der Subventionen kürzen, wir wollen gleich die Hälfte der Einrichtungen schließen. Stattdessen haben wir immer gesagt: „Was wäre wenn &#8230;? Wäre das die Apokalypse?“ Und die, die sich jetzt laut äußern, für die ist es anscheinend die Apokalypse. Für uns ist es das nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich: Die Diskussion findet jetzt über ein Thema statt, nämlich über die Hälfte. Aber da sind doch noch andere Themen drin: rezeptionsästhetische, ordnungspolitische, Aspekte darüber, wie Kulturförderung anders organisiert werden könnte. Im Moment spielen diese Themen in der öffentlichen Diskussion zum Buch nur am Rande eine Rolle. Wir hoffen, dass nach diesem Aufschlag genau darüber die Diskussion geführt wird, weil das doch die interessanten Themen sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>KMN: Sie wählten gezielt das Mittel der Provokation und Polemik. War das nötig?</strong><br />
Autorenteam: Es war notwendig, ein polemisches Buch zu schreiben. Das zeigt die Reaktion jetzt. Keiner von uns hat komplett neu argumentiert. Wir haben die Thesen, die wir zusammengetragen haben, auch schon vorher formuliert. Doch war die Wirkung bei weitem nicht so groß, wie sie jetzt eingetreten ist. Erst jetzt wird kulturpolitisch mit der notwendigen Intensität diskutiert. Das ändert nichts daran, dass in der ersten Welle der Rezeption etwa dreiviertel der Statements auf die Halbierung verkürzt wird. Bei diesen fast panischen Reaktionen kommt die zweite Hälfte des Buchs nicht mehr zur Sprache. Erst kürzlich wandten sich 50 Kulturschaffende um Wim Wenders gegen den Kulturinfarkt und redeten vom Kahlschlag. Das Schlimme ist, dass in den Hirnen derer eine ziemliche Kahlheit herrscht und das Visionäre, das wir der Kunst zubilligen &#8211; so wie im Politischen und in der Verwaltung auch &#8211; keinen Platz mehr hat. Die Leute sind offenkundig nicht mehr in der Lage, auf dem Papier eine Vision zu zeichnen. Insofern ist diese Art der Rezeption, diese Verbohrtheit, enttäuschend.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn diese kulturpolitische Diskussion, die wir analysieren, so zubetoniert ist, muss es einen entsprechenden Aufschlag geben – dieser kann nur polemisch sein. Deswegen war es auch gut und sinnvoll, im <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Spiegel/4281/6" target="_blank">Spiegel</a> zu schreiben und mit einer Provokation anzufangen. Das können Sie auch an einer Reaktion seheh, die uns am meisten gefallen hat. Der Präsident des Deutschen Kulturrats, Max Fuchs, sagte schlicht „Das Buch ist nicht hilfreich“, wahrscheinlich unbewusst, aber wörtlich zitierte er Frau Merkel, die sich bei anderer Gelegenheit zur obersten staatlichen Buchrezensentin stilisiert hatte. Solches symbiotisches Denken zeigt, wie sehr Kulturverbände und Politik in Deutschland längst zu einem staatlich-kulturellen Komplex zusammengewachsen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Schweiz sieht dies schon anders aus. Lettre widmet sich gerade ausführlich auf 6 Seiten dem Kulturinfarkt – da werden mehrere Themen und Aspekte unseres Buchs ausgebreitet.</p>


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		<title>Sonntags im Museum: Eine Hommage an Eve Arnold</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Versicherungskammer Bayern]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern zeigt zurzeit eine Ausstellung der Fotografin Eve Arnold. Unter dem Titel „EVE ARNOLD. HOMMAGE“ werden sowohl ihre legendären Starportraits (Marilyn Monroe, Joan Crawford oder Clark Gabel standen vor ihrer Linse) als auch ihre eindrucksvollen Bildstrecken und Reportagen ausgestellt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4271" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Magnum-Photos-Eve-Arnold-and-Marilyn-Monroe-studio-sessions-Hollywood-California-1960..jpg" rel="lightbox[4199]"><img class="size-medium wp-image-4271 " title="Magnum Photos Eve Arnold and Marilyn Monroe, studio sessions, Hollywood, California, 1960." src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Magnum-Photos-Eve-Arnold-and-Marilyn-Monroe-studio-sessions-Hollywood-California-1960.-300x268.jpg" alt="Magnum Photos Eve Arnold and Marilyn Monroe, studio sessions, Hollywood, California, 1960." width="252" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Magnum Photos Eve Arnold and Marilyn Monroe, studio sessions, Hollywood, California, 1960.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; font: 12.0px Arial} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; font: 12.0px Arial; min-height: 14.0px} --> <!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; text-align: justify; font: 12.0px Arial} -->Das <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Kunstfoyer_der_Versicherungskammer_Bayern/4199/2">Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern</a> zeigt zurzeit eine Ausstellung der Fotografin Eve Arnold. Unter dem Titel „EVE ARNOLD. HOMMAGE“ werden sowohl ihre legendären Starportraits (Marilyn Monroe, Joan Crawford oder Clark Gabel standen vor ihrer Linse) als auch ihre eindrucksvollen Bildstrecken und Reportagen ausgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Eve Arnold wurde als Tochter russischer Einwanderer in Philadelphia geboren. Ihre ersten Fotografien machte sie 1946 als Fotolaborantin in New York. Ab 1948 studierte sie dann dort Fotografie. Ab 1951 war sie für Magnum Photos tätig. Seit 1962 lebte, und arbeitete Arnold in England. 1995 wurde Eve Arnold vom <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/International_Center_of_Photography/4199/3">International Center of Photography</a> in New York (ICP) zum „Master Photographer“ ernannt, die weltweit vielleicht renommierteste Auszeichnung für Fotografen. Eigentlich sollte Eve Arnold mit dieser Ausstellung zu ihrem 100. Geburtstag am 21. April 2012 beschenkt werden. Doch die Fotografin verstarb am 04. Januar 2012 in London.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines der berühmtesten Bilder von Eve Arnold zeigt Marilyn Monroe am Filmset 1960. Arnold fotografierte Schauspieler hinter den Kulissen und erlangte ihr Vertrauen. Die Ausstellung zeigt verschiede Film- und Musikstars von 1956-1985 (zum Beispiel Isabella Rossellini, Marlene Dietrich oder James Brown). Wenn sie fotografierte, wollte Arnold, dass ihr Gegenüber die Kamera vergisst. So bekam sie intime Einblicke in das Leben und die Arbeit der Schönen und Reichen. Sie schaffte es auf ihren Bildern echte Emotionen, die Verletzlichkeit und auch die Freude der berühmten Persönlichkeiten zu zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch Hollywood war nur ein Teil ihrer Arbeit. Deshalb startet die Ausbildung mit Portraits verschleierter Frauen („Hinter dem Schleier 1969-1971). In ihren Reportagen zeigt sie außerdem eine Voodoo Prozession in Haiti („Haiti Voodoo 1956“), Malcom X und eine Versammlung der Black Muslims („Black Muslims. Malcom X 1961“) und die ersten Erlebnisse eines Neugeborenen („A baby’s momentous first five minutes“).</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere lange Bildstrecke trägt den Titel „Fashion Shows in Harlem 1950“. Ein Jahr lang trieb sich Arnold in Harlem herum und verbrachte ihre Zeit in Bars, Kirchen und Restaurants in denen schwarze Frauen ihre selbstgefertigte Kleidung zur Schau trugen. So entstanden Bilder von farbigen Frauen, die strahlend in der Umkleide, in der Maske oder auf dem Laufsteg stehen.</p>
<div id="attachment_4270" class="wp-caption alignright" style="width: 262px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Magnum-Photos-At-an-Indira-Gandhi-rally.-Uttar-Pradesh-1978..jpg" rel="lightbox[4199]"><img class="size-medium wp-image-4270" title="Magnum Photos At an Indira Gandhi rally. Uttar Pradesh, 1978." src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Magnum-Photos-At-an-Indira-Gandhi-rally.-Uttar-Pradesh-1978.-300x204.jpg" alt="Magnum Photos At an Indira Gandhi rally. Uttar Pradesh, 1978." width="252" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Magnum Photos At an Indira Gandhi rally. Uttar Pradesh, 1978.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der letzte Teil der Ausstellung zeigt die vielen Reisereportagen von Eve Arnold. Die Fotografin war in Südafrika, China, Afghanistan und Indien unterwegs um dort Einheimische zu porträtieren. Ihre Bilder zeigen unter anderem Bauern in der Mongolei, traditionelle Ärzte in China, eine Versammlung mit Indira Gandhi und eine afghanische Braut in Erwartung ihres Ehemanns, den sie nie zuvor gesehen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich zu den Bildern kann man sich außerdem ein 12-minütiges Interview mit Eve Arnold anschauen, in welchem sie über ihre Berufung als Fotografin erzählt.</p>
<p style="text-align: justify;">„It is the photographer, not the camera that is the instrument“ hat Eve Arnold einmal gesagt, und das wird auf ihren Bildern deutlich. Arnold schafft es Geschichten zu erzählen und Menschen vollkommen natürlich darzustellen. Sie beobachtet Situationen und hält diese fest, ohne auf sich aufmerksam zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Ausstellung also ist in jedem Fall sehenswert!</p>
<p style="text-align: justify;">Wer Lust bekommen hat: Die Bilder sind noch bis zum 03.06.2012 im <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Kunstfoyer_der_Versicherungskammer_Bayern/4199/5">Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern</a> zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.</p>


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		<title>Wadlhauptstadt München &#8211; da radelt selbst der Oberbürgermeister</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebekka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home Neueste Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Pedalhelden München]]></category>
		<category><![CDATA[Radeln mit Christian Ude]]></category>
		<category><![CDATA[Rikscha Mobil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klassik-muenchen.de/?p=4254</guid>
		<description><![CDATA[München hat ein tolles Fahrradverkehrsnetz mit ausgebauten und super beschilderten Radwegen. Und das schöne ist, vom Stadtzentrum aus kann man innerhalb von 10-20 Minuten eigentlich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Stadtteile erreichen: wie z.B. den Olympiapark, den Englischen Garten in Schwabing, die Pinakotheken, die Isar, Giesing, die Theresienwiese, den Tierpark Hellabrunn, Schloss Nymphenburg, den Paulaner Biergarten am Nockherberg oder den Hirschgarten, um nur einige schöne Ecken zu nennen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Wenn man München so richtig kennen lernen will, bietet sich nichts mehr an, als sich auf ein Radl zu schwingen und los zu fahren.“ Als ich vor zwei Jahren nach München kam, war ich keine große Radfahrerin, doch ich hörte zum Glück auf diesen Rat eines Freundes und entdeckte so meine neue Heimatstadt. Und heute kann ich mir tatsächlich weder mein Leben noch die Stadt München ohne Fahrrad vorstellen. Sogar in den Wintermonaten wollte ich nicht aufs Radl verzichten. (Was dann allerdings nach der Fahrt im ersten Schnee ein paar Wochen Gipsarm zur Folge hatte&#8230;)</p>
<p style="text-align: justify;">München hat ein tolles Fahrradverkehrsnetz mit ausgebauten und super beschilderten Radwegen. Und das schöne ist, vom Stadtzentrum aus kann man innerhalb von 10-20 Minuten eigentlich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten und Stadtteile erreichen: wie z.B. den Olympiapark, den Englischen Garten in Schwabing, die Pinakotheken, die Isar, Giesing, die Theresienwiese, den Tierpark Hellabrunn, Schloss Nymphenburg, den Paulaner Biergarten am Nockherberg oder den Hirschgarten, um nur einige schöne Ecken zu nennen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/PilotUdeDSC_0269.jpg" rel="lightbox[4254]"><img class="alignright size-full wp-image-4256" title="PilotUdeDSC_0269" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/PilotUdeDSC_0269.jpg" alt="" width="216" height="141" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Für Münchner Touristen ohne ortskundigen Radlbegleiter gibt es auch den tollen Service der <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Pedalhelden/4254/2" target="_blank">Pedalhelden</a>. Die hübschen Jungs (und natürlich auch Mädels) in den grünen Rikschas stehen überall in der Münchner Innenstadt und freuen sich über interessierte Gäste, denen sie auch ihre persönlichen Highlights oder Geheimtipps der Stadt zeigen können. Natürlich gibt es auch viele Münchner, die sich über die energiesparenden Freiluft-Taxis freuen. Allen voran der Herr Oberbürgermeister.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Ude-Eintrag.jpg" rel="lightbox[4254]"><img class="alignleft size-medium wp-image-4257" title="Ude-Eintrag" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Ude-Eintrag-300x191.jpg" alt="" width="252" height="159" /></a>Ja, tatsächlich, Christian Ude ist ein großer Fan der Pedalhelden und das schon seit den frühen Jahren der Firma Mitte der 90er Jahre.<br />
Letzte Woche feierten die Pedalhelden ihr 15-jähriges Jubiläum und auch da war Herr Ude gerne wieder Gast bzw. trat sogar selbst in die Pedalen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der &#8220;Genußradler&#8221; wurde bei der Jubiläumsfahrt vom Pedalhelden Geschäftsführer Dominik Staat vom Marienplatz zum Maximilianeum in den bayrischen Landtag gefahren. Und sicherlich war das nicht die letzte Fahrt des Bürgermeisters mit den Pedalhelden..</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist also ganz einfach etwas für die gute Luft in der schönen bayerischen Landeshauptstadt zu tun, auch ohne sich selbst anstrengen zu müssen. Nehmen Sie anstatt des üblichen Taxis doch mal eine Pedalhelden-Rikscha und lernen Sie München von einer ganz neuen Seite kennen. Natürlich können die Radl-Taxis auch vorab bestellt werden, damit Sie auch pünktlich zu Veranstaltungen, zum Beispiel des Münchner Open Air Sommers, kommen. Vor allem können so alle Passanten ihr <a href="http://www.klassik-muenchen.de/home-neueste-artikel/konzertoutfit" target="_blank">schickes Ausgeh-Outfit</a> bewundern. Und was passt besser als den <a href="http://www.klassik-muenchen.de/konzerte-und-veranstaltungen/muenchner-open-air-sommer-2012" target="_blank">Münchner Open Air Sommer</a> mit den Open Air Taxis der Pedalhelden zu erleben?!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich persönlich bin froh, dass ich den Gips los bin und erstmal ohne Angst vor Schnee aufs Radl steigen kann. Und die Temperaturen laden auch langsam wieder zu größeren Radtouren ein, aber spätestens ab November habe ich die Telefonnummer von Pedalheld Joscha als Kurzwahltaste eingespeichert! <img src='http://www.klassik-muenchen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>


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		<title>The Who’s Tommy</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 11:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Home Kulturgipfel News]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsches Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Pinball Wizard]]></category>
		<category><![CDATA[The Who]]></category>
		<category><![CDATA[The Who's Tommy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.klassik-muenchen.de/?p=4231</guid>
		<description><![CDATA[The Who - britische Kultband - veröffentlichten 1969 das Album Tommy. 1975 gab es den legendären Kultfilm dazu. 1993 gab es die erste Musicalfassung. Jetzt gibt es Tommy auch in München...
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">The Who galten lange als die Rockrüpel ihrer Generation. Sie erfanden das Instrumente-Zerstören auf der Bühne und das Demolieren von Hotelzimmern, lange bevor es salonfähig wurde. Ich weiß nicht, ob das nur eine „urban legend“ ist, aber Keith Moon soll einmal in einem goldenen Pyjama durch LA gefahren sein, nur um Polizisten aus seinem Rolls Royce mit Pampelmusen zu bewerfen. Es ist nur ein Gerücht, dass Moon ein Auto im Pool eines Holiday Inn Hotels versenkte. Auf der Flucht vor der Polizei rutschte er auf seinem Geburtstagskuchen aus und schlug sich einen Vorderzahn aus.</p>
<p style="text-align: justify">Ich kann es nicht leugnen, ich bin ein Fan von The Who. Es hängt ein großes Schwarz-weiß-Poster in meinem Zimmer und ich liebe ihre Musik. In meiner Plattensammlung versteckt sich das eine oder andere Album. Und genau aus diesem Grund war ich letzten Donnerstag im <a rel="nofollow" href="http://www.klassik-muenchen.de/goto/Deutschen_Theater/4231/1" target="_blank">Deutschen Theater</a>, um mir die Premiere von <strong>The Who’s Tommy</strong> anzusehen.</p>
<p style="text-align: justify">
<div id="attachment_4235" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Plakat.jpg" rel="lightbox[4231]"><img class="size-medium wp-image-4235" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Plakat-211x300.jpg" alt="© Bobby Anders" width="211" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Bobby Anders</p></div>
<p><strong>Tommy </strong>ist eine Rock Oper, die zunächst 1969 als Konzeptalbum veröffentlicht wurde. Schon 1966 hatte Pete Townshend, der kreative Kopf der Band, erste Ideen. Auch der Name Tommy war nicht von Anfang an klar. Es standen noch andere Varianten zur Auswahl, wie „Deaf, Dumb and Blind Boy“, „Amazing Journey“, oder „Brain Opera“.</p>
<p style="text-align: justify">Nach dem Album wurde <strong>Tommy</strong> 1975 verfilmt. Roger Daltrey, Sänger von The Who, spielt den Hauptdarsteller Tommy Walker. Der Film wurde unter anderem auch so erfolgreich, da er ein großes Staraufgebot zu bieten hat. Tina Turner, Elton John, Eric Clapton und Jack Nicholson spielen mit. Mit dem Film wurde der Soundtrack herausgebracht. Viele halten diesen für noch besser als das Album, da sich die Aufnahmemöglichkeiten verbessert hatten und weiterentwickelt wurden. Auch die Songs selber wurden durch das Mitwirken der anderen Musiker neu interpretiert und aufgenommen.</p>
<p style="text-align: justify">Doch der Film ist nicht das Ende der Entwicklung von <strong>Tommy</strong>. Denn es gab auch noch das Musical. Ungefähr zur selben Zeit wie der Film wurde in Großbritannien versucht, <strong>Tommy</strong> auf die Bühnen zu bringen. Diese Versuche scheiterten, bis 1993 Pete Townshend und der Broadwayautor und Regisseur Des McAnoff eine Musicalfassung erarbeiteten. Die Premiere von <strong>Tommy </strong>war in New York und wurde in vielen Städten mit großem Erfolg aufgeführt. Nun wird das Musical auch bei uns in München gespielt. Und zwar im Deutschen Theater mit einer Neuinterpretation vom English Theatre Frankfurt. Ich persönlich fands richtig klasse und hatte einen tollen Abend dort. Ich war sogar auf der Premiere und habe das Blitzlichtgewitter live und in Farbe gesehen. Das war auch einmal eine Erfahrung für sich.</p>
<p style="text-align: justify">
<div id="attachment_4239" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Flipper1.jpg" rel="lightbox[4231]"><img class="size-medium wp-image-4239" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Flipper1-199x300.jpg" alt="© Deutsches Theater München" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Deutsches Theater München</p></div>
<p>Nun aber zu der Geschichte von Tommy, worum geht es denn da überhaupt? Hauptfigur ist wie gesagt Tommy Walker, acht Jahre alt. In London, seiner Heimat herrscht Krieg. Als sein Vater heimkehrt und den Geliebten seiner Mutter ermordet, muss Tommy zusehen. Seine Eltern machen ihm klar, dass er weder etwas gesehen, noch gehört hat. Geschweige denn, dass er über das Erlebte sprechen darf. So traumatisiert zieht sich der Junge vollkommen in sein Innerstes zurück und wird blind, stumm und taub.</p>
<p style="text-align: justify">Seine Eltern schleppen ihn von nun an von einem Wunderheiler zum Nächsten. Tommy bleibt nichts erspart. Psychiater und Drogenköniginnen treiben ihre Experimente mit ihm. Als Tommy dann auch noch von einem Familienmitglied misshandelt wird, ist man als Zuschauer schon am Rande des Erträglichen. Die einzigen Dinge, die Tommy noch in der Wirklichkeit halten ist ein Spiegel und er entdeckt den Flipper-Automaten für sich und bringt das Flippern zur wahren Meisterschaft.</p>
<p style="text-align: justify">Mrs Walker, Tommys Mutter ist zwischenzeitlich am Ende mit ihren Nerven und zerschmettert schlussendlich den Spiegel, vor dem Tommy so viel Zeit verbringt. Dieses Erlebnis holt Tommy zurück und er kann wieder sehen, hören und sprechen. Er ist endlich frei.</p>
<p style="text-align: justify">In einem Turnier schlägt er den derzeitigen Flipperkönig und wird der von allen gefeierte „Pinball Wizard“. Das Zusammenspiel seiner Wunderheilung und dem sensationellen Flipperspiel lassen ihn zu einer Art Messias aufsteigen. Er vereint eine Schar von Jüngern um sich, die sich in einem religiösen Wahn befinden, ihm jedoch keine wirklich Zuneigung entgegenbringen, sondern ihn doch nur benutzen. In letzter Konsequenz verstoßen sie Tommy und wenden sich gegen ihn. Nun befinden wir uns fast am Schluss der Handlung, doch das Ende wird nicht verraten…</p>
<p style="text-align: justify">Das Besondere an <strong>Tommy</strong> sind natürlich die aussdrucksstarken Lieder von The Who. Wer kennt nicht den Superhit &#8220;Pinball Wizard&#8221;. Die Musik ist einfach genial. Sie stand ja von Anfang im Mittelpunkt. In &#8220;See me, Feel me&#8221; wird all das Leiden von Tommy in einen berührenden Klang gekleidet. Gänsehautfeeling pur. Mein persönliches Lieblingslied ist &#8220;I&#8217;m free&#8221;. Der Song ist so voller Leben und Aufbruch. Es wird geschrubbt, gesungen und gerockt&#8230;</p>


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		<title>Interview mit Anna, Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau bei Kulturgipfel</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 16:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Home Kulturgipfel News]]></category>
		<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait Azubi Anna]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungskauffrau]]></category>

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		<description><![CDATA[Anna Friedrich macht bei Kulturgipfel eine Ausbidlung zur Veranstaltungskauffrau. Heute erzählt sie uns ein wenig über ihren Beruf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anna Friedrich macht bei Kulturgipfel eine Ausbidlung zur Veranstaltungskauffrau. Im Interview erzählt sie uns ein wenig über ihren Beruf.</p>
<p><strong>Liebe Anna, was ist dein Fazit nach fast zwei Jahren deiner Ausbildung?</strong></p>
<p>Ich habe ziemlich schnell erkannt, dass zu einer Veranstaltungskauffrau noch ein bisschen mehr dazugehört als nur das feiern! Ich habe gelernt, wie viel Geduld, Kreativität und Ausdauer ein Event benötigt und wie wichtig die richtige Mischung aus Teamarbeit und Eigenverantwortung ist. Dass Stress zum Alltag gehört und man irgendwann damit umgehen kann. Vor allem kann man das alles nicht über Nacht lernen und die nötige Gelassenheit habe ich auch nach zwei Jahren Ausbildung sicher noch nicht.<br />
Aber das macht gar nichts, denn da gibt es schließlich noch ein paar Menschen an meiner Seite, die das schon etwas länger machen und die mich unterstützen, wenn ich nicht weiter weiß oder die Geduld verliere. Es ist für mich einfach ein tolles Gefühl das machen zu können, was ich immer wollte, zu merken wie ich besser werde und vor allem dabei Spaß habe!<br />
Außerdem wäre mein Kindheitstraum von einer Ballerina unzumutbar für die Öffentlichkeit gewesen. <img src='http://www.klassik-muenchen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wie alt warst du, als du deine erste Veranstaltung besucht hast?</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-14.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="size-medium wp-image-4093 aligncenter" title="Frage 1" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-14-200x300.jpg" alt="" width="113" height="170" /></a></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Was war die erste Veranstaltung an der du mitgearbeitet hast?</strong><br />
<a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_11.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="alignnone size-medium wp-image-4072" title="Frage 2_1" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_11-200x300.jpg" alt="" width="117" height="174" /></a><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_22.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="alignnone size-medium wp-image-4073" title="Frage 2_2" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_22-200x300.jpg" alt="" width="115" height="173" /></a><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_3.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="alignnone size-medium wp-image-4074" title="Frage 2_3" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_3-200x300.jpg" alt="" width="115" height="173" /></a><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_41.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="alignnone size-medium wp-image-4076" title="Frage 2_4" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-2_41-200x300.jpg" alt="" width="113" height="172" /></a></p>
<p><strong>*</strong> (Lösung siehe unten)</p>
<p><strong>Wie bist du auf die Ausbildung als Veranstaltungskauffrau gekommen?</strong><br />
<strong>Anna: </strong>Ich wollte schon seit der 9. Klasse Veranstaltungskauffrau werden und es hat mir schon in der Schule Spaß gemacht  zu organisieren. Nach dem Abi habe ich intensiver recherchiert und mich  in ganz Deutschland beworben. Und mit ein wenig Glück bin ich bei Kulturgipfel gelandet.</p>
<p><strong>Wie sieht der Alltag einer Veranstaltungskauffrau aus?</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-42.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="size-medium wp-image-4055 aligncenter" title="Frage 4" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-42-300x200.jpg" alt="" width="170" height="113" /></a></p>
<p><strong>Welche Talente sollte eine Veranstaltungskauffrau unbedingt mitbringen?</strong><br />
<strong>Anna:</strong> Auf jeden Fall Organisationstalent, Stressresistenz und Teamfähigkeit.</p>
<p><strong>Was magst du an deiner Ausbildung am liebsten?</strong><br />
<strong>Anna: </strong>Die Abwechslung! Ich finde es toll, dass man sowohl die Vorbereitungen als auch den Ablauf und die Stimmung bei der Veranstaltung mitbekommt. Ich sehe auf der Veranstaltung immer, wofür ich gearbeitet habe.</p>
<p><strong>Welches Gefühl hast du, wenn du an deinen letzen Ausbildungstag denkst?</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-8_14.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="alignnone size-medium wp-image-4070" title="Frage 8_1" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-8_14-200x300.jpg" alt="" width="115" height="174" /></a><a href="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-8_23.jpg" rel="lightbox[4035]"><img class="alignnone size-medium wp-image-4071" title="Frage 8_2" src="http://www.klassik-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/04/Frage-8_23-200x300.jpg" alt="" width="114" height="173" /></a></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>* </strong>Na, wer hat es erraten?  Annas erste Veranstaltung war: Vivaldi &#8220;Vier Jahreszeiten&#8221; beim Open Air im Schlosspark Schleißheim.</p>


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